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Externe Rechtsabteilung

Kontinuierliche juristische Begleitung als unabhängiger Ansprechpartner — flexibel einsetzbar im Tagesgeschäft oder strategisch.

Ich unterstütze Sie gerne bei rechtlichen Fragestellungen, stehe Ihnen als unabhängiger Ansprechpartner zur Verfügung und begleite Sie kontinuierlich bei rechtlich relevanten Fragen wie auch bei der Good Governance. Hierbei kann ich auch auf meine Weiterbildung in Komplementärberatung bei der Königswieser & Network GmbH, Wien, zurückgreifen.

Im Detail

Juristische Begleitung laufender Anliegen

Rechtsfragen entstehen selten isoliert, sondern im Fluss des Betriebs: ein Vertrag, der unterschrieben werden soll, eine Kündigung, die ansteht, eine Reklamation, die eskaliert, eine Anfrage einer Behörde, ein Projekt, das eine saubere vertragliche Grundlage braucht. Als kontinuierlicher Begleiter kenne ich den Zusammenhang und muss nicht bei jedem Mandat neu ansetzen. Das verkürzt die Wege, senkt den Aufwand und führt zu Antworten, die zur Realität Ihrer Organisation passen — nicht zu abstrakten Gutachten.

Prüfung rechtlicher Fragestellungen im Tagesgeschäft

Im Alltag geht es oft um Verträge und ihre Handhabung: Vertragsentwürfe prüfen und verhandeln, Vorlagen und Allgemeine Geschäftsbedingungen aktuell halten, Fristen und Kündigungsmöglichkeiten im Blick behalten, Forderungen durchsetzen oder abwehren. Dazu kommen Fragen aus dem Personalbereich, zum Umgang mit Daten und Persönlichkeitsrechten, zur Kommunikation nach aussen oder zu Zusammenarbeit und Kooperationen. Sie erhalten eine klare Einschätzung mit einer konkreten Empfehlung — und, wo mehrere Wege offenstehen, eine ehrliche Abwägung von Chancen, Risiken und Aufwand.

Strategische Beratung als externe Rechtsvertretung

Über das Tagesgeschäft hinaus bin ich Gesprächspartner für die Fragen, die Weichen stellen: der Aufbau oder Umbau einer Organisationsstruktur, Kooperationen und Zusammenschlüsse, neue Geschäftsfelder, Nachfolgeregelungen, der Umgang mit einem heiklen Konflikt oder mit öffentlicher Aufmerksamkeit. Als Externer bringe ich dabei etwas mit, das intern schwer zu haben ist: Distanz. Ich bin nicht Teil der internen Dynamik, habe keine Rolle in bestehenden Loyalitäten und kann deshalb auch das ansprechen, was intern niemand gern ausspricht.

Flexibel einsetzbare Rechtsdienstleistung

Der Umfang richtet sich nach Ihrem Bedarf und lässt sich jederzeit anpassen: von der punktuellen Verfügbarkeit für einzelne Fragen über eine feste Präsenz an vereinbarten Tagen oder regelmässige Sprechstunden bis zur Begleitung eines befristeten Projekts oder der Überbrückung einer Vakanz in Ihrem Rechtsdienst. Ebenso ist eine Rolle als beratendes Mitglied oder als Sekretärin bzw. Sekretär eines Leitungsgremiums denkbar. Wir legen zu Beginn gemeinsam fest, welche Form für Sie sinnvoll ist und wie die Zusammenarbeit abgerechnet wird — transparent und ohne Überraschungen.

Für wen sich das Modell eignet

Besonders geeignet ist die externe Rechtsabteilung für KMU ohne eigenen Rechtsdienst, für Stiftungen, Vereine und Verbände mit ehrenamtlich geführten Organen, für Non-Profit-Organisationen mit knappen Mitteln und hohem Anspruch an Transparenz sowie für wachsende Unternehmen, für die eine eigene Stelle noch zu früh, punktuelle Mandate aber bereits zu wenig sind. Auch bestehende Rechtsabteilungen ziehen mich bei, wenn Kapazität fehlt oder eine unabhängige Zweitmeinung gefragt ist.

Häufige Fragen

FAQ — Externe Rechtsabteilung

Für KMUs, Stiftungen und Vereine, die keine eigene Rechtsabteilung aufbauen wollen, aber regelmässig Bedarf an juristischer Begleitung haben. Vorteil gegenüber Einzelmandaten: Die Beraterin oder der Berater kennt Ihre Strukturen, Verträge, Themen und kann im Bedarfsfall schnell reagieren — ohne sich jedes Mal neu einarbeiten zu müssen.

Typischerweise: laufende Vertragsbeurteilung, Antworten auf Tagesfragen, Vorbereitung von Sitzungen, Mitwirkung an Governance-Themen, Vertretung in Verhandlungen, Begleitung von Sonderprojekten. Auch die strategische Komponente — was passt zur Organisation, was nicht? — kommt häufig hinzu, gerade in dynamischen Phasen.

In der Regel nach Aufwand zum vereinbarten Stundenansatz, mit detaillierter monatlicher Abrechnung. Für planbare Volumen ist auch eine Retainer-Vereinbarung möglich, bei der ein bestimmtes Stundenkontingent pro Monat reserviert ist. Ich passe das Modell der Grösse und der Dynamik Ihrer Organisation an.

Mein Hintergrund umfasst Stiftungen und Vereine, kleinere Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen, Kunst- und Kulturprojekte sowie nachhaltigkeits- und tierschutzorientierte Organisationen. Mit der Weiterbildung in Komplementärberatung bringe ich neben dem Juristischen auch eine Sicht auf gruppendynamische und ethische Aspekte mit.

Videos zum Thema

Im Gespräch

Wann ist es sinnvoll, rechtliche Fragen frühzeitig einzubeziehen?

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Marie Anouk: Zu Ihrer externen Rechtsabteilung. Wann ist es sinnvoll, rechtliche Fragen frühzeitig einzubeziehen?

Antoine F. Goetschel: Mich dünkt es, sehr zweckmässig zu sein, möglichst frühzeitig Beistand von aussen einzuverlangen. Der Perspektivenwechsel oder die Offenheit, das Gespräch mit jemandem zu suchen, der eine Aussensicht hat, erweist sich sehr häufig als zweckmässig und wenn man es unterlässt, als versperrte. Ich sehe, gerade auch weil ich mit Freunden aus dem Bereich des Reputationsmanagements darüber spreche, häufig Fehler eines Unternehmens, das nicht in der Lage ist, die Wirkung eigener Entscheidungen, wen nimmt sie jetzt als verantwortliche Person, wie argumentiert sie nach aussen, dass man nicht auf die Wirkung achtet, wie die Medien, die Öffentlichkeit immer wichtiger wird, die sozialen Medien, wie die darauf reagiert. Auch sollten, dünkt mich, Arbeitsverträge, Projektbeschriebe so umschrieben sein, dass sie dem Gesetz entsprechen und nicht einfach ständig übernommen werden von früheren Vorlagen. Und da sehe ich eigentlich es als zweckmässig an, eine Gesellschaft lässt sich, wie laufend, extern beraten. Ich kann das mit dem Eigenerfahrungsschatz gut und wo mein Erfahrungsschatz zu klein ist, arbeite ich mit Fachleuten zusammen, die jeweils vom Markenrechtlichen kommen oder Einzelheiten, Kenntnisse im internationalen Umfeld.

Welche Risiken entstehen, wenn man juristische Themen zu lange aufschiebt?

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Marie Anouk: Welche Risiken entstehen, wenn man juristische Themen zu lange aufschiebt?

Antoine F. Goetschel: Man hofft, sie lösen sich von selbst. Manche Sorgen lösen sich von selbst, wenn der Brief eines bissigen Anwalts kommt und man lässt ihn liegen für ein paar Tage, man lässt die sogenannte preussische Nacht darüber schweifen, dass man antwortet nicht am selben Tag, sondern Tag darauf. So lösen sich einige Probleme aus der negativen Emotionalität heraus von alleine. Was das Steuerrecht anbelangt, können, wenn man die Meldung unterlässt, sehr viel später sehr viel höhere Kosten entstehen, wenn das Schwarzgeld in einer Erbengemeinschaft nicht unverzüglich deklariert wird von den Erben, dann kann das plötzlich sehr teuer werden. Und es können dann auch schwelende Konflikte ausbrechen und es erscheint mir zweckmässig, frühzeitig Sorgen zu erspüren, zu erkennen und zu äussern, auch im Arbeitsrecht, wenn man merkt, es kommt etwas in die Schieflage, die Überstunden werden ... es kommt Misstrauen auf, dass man das anspricht, regelt und neu fasst.

Wie helfen Sie Unternehmen, rechtliche Fragen zu priorisieren?

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Marie Anouk: Wie helfen Sie Unternehmen, rechtliche Fragen zu priorisieren?

Antoine F. Goetschel: Ich möchte von einer Übergewichtung rechtlicher Fragen warnen. In Amerika, mein Bruder lebt in Amerika, heisst es manchmal «Lawyers are useless». Kaum kommen Anwälte auf den Plan, wird alles tranig schwer und kommen hundertseitige Verträge ins Spiel und niemand weiss, was es bedeutet. Wenn man als Schweizer Unternehmen, als europäisch aufgestelltes Unternehmen, das richtige Mass findet und natürlich die Priorisierung auf dem wirtschaftlichen hat, gehört es dazu, laufend und regelmässig die rechtliche Situation zu jäten. Jede Person hat den eigenen Garten im Schuss zu halten, zu kultivieren. Manche Arbeitsverträge sind nicht mehr zeitgemäss, kommen in der Öffentlichkeit nicht gut an oder beim Aktionariat. Goldene Fallschirme, die vielleicht früher noch vertraglich vereinbart wurden, sind jetzt problematisch. Von daher lohnt es sich die vertraglichen Vereinbarungen, die sich einfach angestaut haben, auch einer externen Rechtsstelle anzuvertrauen? Extern deshalb, weil die Beraterinnen und Berater nicht weisungsgebunden sind und früher hiess es einer Legende nach, dass den Boten mit schlechten Nachrichten die Köpfe abgehackt wurden. Das ist nicht mehr der Fall, aber wenn eine interne Mitarbeiterin einen Mangel aufdeckt, riskiert sie in einem schlecht geführten Unternehmen den eigenen Kragen. Dann ist das manchmal ganz zweckmässig. Man lässt das extern prüfen, weil die Antwort häufig klarer ausfällt als intern.

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